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Ein Hacker schaffte es, an die Daten von rund 1,5 Millionen Benutzern der deutschen Online-Plattform Schülervz.de zu kommen. Die Betreiber der Website arbeiten an deren Sicherheit.
Über 50 000 Schweizer Schüler tummeln sich auf der deutschen Online-Plattform Schülervz.de. Wer dort angemeldet ist, kann Fotos hochladen, sich mit Freunden unterhalten oder nach Bekannten suchen. Erst muss man allerdings ein Nutzerprofil mit persönlichen Angaben wie Name, Schule und Wohnort erstellen. Die Betreiber der Website versprechen, die Daten seien sicher.
Letzten Monat hat ein Hacker das Gegenteil bewiesen. Ihm ist es gelungen, an die Daten von rund 1,6 Millionen Schülern zu kommen. Und das, obwohl das Online-Netzwerk die Sicherheit der Plattform vom deutschen Prüfinstitut Tüv bestätigen liess. Auf Anfrage beteuern die Betreiber des sozialen Netzwerks, dass ihre «Techniker an verschiedenen Massnahmen arbeiten», um gegen die Methode des Hackers vorzugehen.
Tipp: Die deutsche Verbraucherzentrale weist auf der Homepage www.surfer-haben-rechte.de auf die Probleme mit der Plattform hin und was dagegen getan werden kann.
10. Mai 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online
