|
(0) |
Die Funktion «Freundefinder» bei Facebook sucht in Mail- und Handy-Adressbüchern der Nutzer nach Freunden, die nicht bei Facebook sind. Besonders störend: Die Daten von Nichtnutzern werden ohne Einwilligung erhoben, gespeichert und zu Vermarktungszwecken genutzt (saldo 12/10).
Hamburger Datenschützer haben nun gemäss dem deutschen Magazin «Der Spiegel» erreicht, dass Facebook künftig jedem Mitglied eine transparente Kontrolle über die von ihm importierten Adressen ermöglichen muss. Zudem sollen die betroffenen Nichtnutzer Facebook verbieten können, ihre Mail-Adresse weiter für «Freundefinder» einzusetzen.
Die Facebook-Betreiber konnten nicht sagen, ob diese Regelungen nur in Deutschland oder auch in anderen Ländern eingeführt werden. Bis dies klar ist, gilt: Zum Schutz seiner Kollegen sollte man dem «Freundefinder» keinerlei Zugang zu Handy-, Mail- oder anderen Adressbüchern gewähren.
30. Januar 2011 | Mirjam Fonti, Redaktion saldo
